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Die Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae, teilweise auch fälschlich Eleagnaceae geschrieben) gehört zur Abteilung der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliophyta) und enthält drei Gattungen mit etwa 45 Arten. Sie ist auf der Nordhalbkugel bis hin nach Ostaustralien verbreitet. Es sind meist dornige und trockenheitsresistente Sträucher. Alle Vertreter leben in Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien der Gattung Frankia. Wichtigster Vertreter ist in Mitteleuropa der Sanddorn (Hippophae rhamnoides).
BeschreibungEs sind kleine Bäume oder Sträucher; manche Arten sind „Rutenpflanzen“. Einige Arten sind bewehrt. Oft sind es Xerophyten. Die meist wechselständig und spiralig, selten gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind gestielt und einfach mit glattem Blattrand. Nebenblätter fehlen. Die Blüten stehen einzeln oder in oft traubigen oder ährigen Blütenständen zusammen. Die Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind dann sind die Arten meist zweihäusig (diözisch). Die Blüten sind oft vierzählig. Ein Hypanthium ist vorhanden. Die meist vier (zwei bis sechs) Kelchblätter sind verwachsen, wobei die Kelchzähne deutlich länger sind als die Kelchröhre; ihre Farben reichen von weiß über cremefarben bis gelb. Kronblätter fehlen. Es sind meist vier oder acht, selten zwei oder zwölf fertile Staubblätter vorhanden, sie sind untereinander frei aber mit den Kelchblättern verwachsen. Es ist nur ein oberständiges Fruchtblatt mit nur einer Samenanlage vorhanden. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie) und durch Wind (Anemophilie). GattungenEs gibt in der Familie drei Gattungen mit etwa 45 Arten:
Quellen
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